Süss, billig, gefährlich … und jetzt in Europa unlimitiert erlaubt!

Die Rede ist von Isoglukose. Mit dem „Iso“ hört es sich noch irgendwie gesund an, finden Sie nicht? Doch Vorsicht, Isoglukose ist weitaus gefährlicher als Zucker (und schon davon nehmen wir viel zu viel zu uns). Im Jahr 2010 gingen Schätzungen davon aus, dass im Jahr 2013 weltweit ca. 330 Millionen Menschen an Diabetes leiden werden. Tatsächlich waren es schon im Jahr 2015 … 415 Millionen.

Isoglukose ist ein Gemisch aus Trauben- und Fruchtzucker, das meist aus Mais- oder Weizenstärke hergestellt wird, wobei der Mais auch noch gentechnisch manipuliert sein kann. Dieser Zucker schaltet unseren natürlichen Sättigungseffekt aus und wird unter anderem für die Fettleber verantwortlich gemacht, die viele der sogenannten Volkskrankheiten begünstigt, zum Beispiel Diabetes. Auch das Risiko für Herzerkrankungen steigt. In den USA wurden sehr teure Kampagnen gestartet, um vor der Gefahr dieses Zuckers zu warnen. In Europa durfte der Importanteil von Isoglukose an der Gesamtzuckereinfuhr nur 5 Prozent betragen. Bisher! Denn nun fällt ist diese Beschränkung. Und da der Preis von Isoglukose rund 30 Prozent unter dem vom Haushaltszucker liegt, können wir uns vorstellen, welche Rolle diese gefährliche Süsse auf unserem täglichen Speiseplan spielen wird.

Nun werden Sie aber nicht nur die Isoglukose auf der Inhaltsangabe der Lebensmittel finden. Um den tatsächlichen Zuckergehalt zu verschleiern, süsst die Industrie mit verschiedenen Süssen, denn die Inhaltsstoffe müssen nach der Menge sortiert gelistet werden.

Ein Beispiel in der „Welt“ zeigt, wie das geht: „In einer Schoko-Cerealien-Waffel steckten elf Zutaten, die zum Zuckergehalt beitragen. Aufgelistet waren Glukose-Fruktose-Sirup, Glukosesirup, karamellisierter Zucker, Maltodextrin, Milchzucker, Molkenerzeugnis, Süßmolkenpulver, Vollmilchpulver, Magermilchpulver, Zucker und gezuckerte Kondensmilch. Der Begriff „Zucker“ erschien so „erst im hinteren Mittelfeld“ der Zutatenliste, so die Analyse; dabei betrug der Zuckergehalt insgesamt 45,4 auf 100 Gramm.“

Insgesamt gibt es über 70 Bezeichnungen, hinter denen sich Zucker versteckt. Und weil nur Ein- und Zweifachzucker überhaupt als Zucker gelten, kann ein Produkt, das 40% Zuckeraustauschstoffe enthält, als „ungesüsst“ im Regal stehen.

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